FIBER OPTIC INTERNET (FTTH)

ULTRASCHNELLES INTERNET AUS LIESKAU

Über uns  

Fiber Optic ermöglicht Internet in Lichtgeschwindigkeit


Von flächendeckend schnellem Internet, Breitbandausbau besonders in ländlichen Gebieten oder der digitalen Agenda der Bundesregierung ist in den Medien verstärkt die Rede. Firmen, die bis 2018 in den Ausbau des schnellen Internets mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde investieren, werden hohe Förderungssummen in Aussicht gestellt. Wovon jetzt alle reden, das realisiert die Firma Antec Antennentechnik & Kabelnetze aus Lieskau schon seit mehr als einem Jahr, und das ganz ohne Fördermittel. Der von Funk- und Fernsehmechanikermeister Helmut Dräger (64) 1977 gegründete Familienbetrieb mit vier Mitarbeitern bietet schon seit Mai 2005 Highspeed-Internet in seinem Kabelnetz an, versorgt seitdem Kunden im alten Ortsteil von Lieskau, im Neubaugebiet Lieskau Nord, in Lieskau Waldheil und im Seepark Schiepzig. Seit einem Jahr werden die Kupferkabel ersetzt durch Glasfaserkabel. Das Wohngebiet Waldheil wurde 2014 zum Pilotprojekt, die Kunden können hier schon je nach ihrem Bedarf mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde versorgt werden. Jetzt folgen Schritt für Schritt die anderen Wohngebiete.  

Warum hat sich die kleine Firma für diese kostenintensive Investition in Glasfaserdirektanschlüsse entschieden? Für Juniorchef Paul Dräger (38) ist nur diese Technologie das Medium der Zukunft. Aufgrund der steigenden Beliebtheit datenintensiver Anwendungen wie zum Beispiel Videostreaming hat sich der Datenverbrauch im Internet in den letzten fünf Jahren um das Vierfache gesteigert. Die derzeitigen Kupferanschlüsse werden damit zukünftig zum digitalen Nadelöhr. Um dem steigenden Bedarf in Zukunft gerecht zu werden, setzt Antec beim Breitbandausbau heute schon auf die zukunftsweisende Glasfasertechnik (Fiber Optic). Glasfaserkabel sind in der Lage, nahezu unbegrenzte Datenmengen in Lichtgeschwindigkeit zu transportieren, da können weder kupferbasierte DSL- und Kabelanschlüsse noch Funklösungen mithalten. Dräger rechnet mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde in der Zukunft. „Die Glasfaserkabel liegen in der Erde, sind störungsunempfindlich und sparen Energie, es gibt keine aktiven Bauteile auf der Straße, nur den Sender bei Antec und den Empfänger beim Kunden zuhause“, sagt er.  

Breitbandversorgung ist inzwischen ein wichtiger Standortfaktor geworden. Wenn heute jemand eine Wohnung kaufen oder mieten will, fragt er vorher, ob in dem Gebiet Internet verfügbar ist. Und für Unternehmen ist schnelles Internet ein Wettbewerbsfaktor. Auch deshalb investiert der Lieskauer Betrieb Gelder aus Eigenleistung und aus Krediten in den Netzausbau und lässt Gelder von Kunden in die Investition zurückfließen. „Ein funktionierender Kreislauf“, sagt Dräger. Die Gemeinde, in der alle öffentlichen Einrichtungen wie Feuerwehr, Kindergarten, Schule oder Jugendclub sämtliche Anschlüsse von Antec beziehen, steht voll hinter der Firma. Man zieht an einem Strang und profitiert voneinander, und schließlich bleiben auch die Gewerbesteuern im Salzatal. 

Mit seinem Slogan „Ultra-Highspeed-Internet, Kabel-TV in HD-Qualität und Telefon - alles aus einer Hand“, gewinnt das Lieskauer Unternehmen immer mehr Kunden. Der „Triple-Play-Anbieter“ Antec hat einen Heimvorteil gegenüber seinen großen Konkurrenten. „Wir sind zwar ein kleines Familienunternehmen, bieten aber einen Service, den andere nicht leisten können. Wir sind kein fernes Callcenter, sondern unmittelbar vor Ort und immer erreichbar, betreuen die Kunden auch im Nachhinein bei technischen Problemen. Wenn der Kunde es wünscht, beraten wir ihn persönlich, kommen auch außerhalb der Geschäftszeiten, abends und an den Wochenenden zu ihm nach Hause“, sagt der Juniorchef.                                   


Marlene Köhler

Freie Journalistin